Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen<br>„Denken Sie sich, daß ich Ihren Brief ganz unter Tränen las.“<br>Aus dem Briefwechsel zwischen Ricarda Huch und Josef Viktor Widmann

Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen
„Denken Sie sich, daß ich Ihren Brief ganz unter Tränen las.“
Aus dem Briefwechsel zwischen Ricarda Huch und Josef Viktor Widmann
Am Donnerstag, 22. März 2018, 19.30 Uhr
Paula Hans © Stefan Kluter

Gelesen von Paula Hans und Till Weinheimer
Konzeption: Hanne Kulessa

Ricarda Huch, 1864 in Braunschweig geboren und 1947 in Schönberg/Ts. gestorben, wurde auf dem Frankfurter Hauptfriedhof, wo sie ein Ehrengrab erhielt, im November 1947 beigesetzt. 1931 hatte sie den Goethepreis der Stadt Frankfurt erhalten.
Die Schriftstellerin und Historikerin hatte ein sehr bewegtes Leben. In dem Briefwechsel mit dem Schweizer Schriftsteller, Redakteur und Literatur-Förderer Josef Viktor Widmann (1842-1911) erfährt man viel über die Anfänge der Schriftstellerin Ricarda Huch, die 1886 nach Zürich zog, um dort zu studieren (was in Deutschland für Frauen zu dieser Zeit nicht möglich war). Nach ihrer Promotion arbeitete sie in der Zürcher Stadtbibliothek, dann an der „Höheren Töchterschule“. Widmann war fasziniert von ihren schriftstellerischen Arbeiten, er rezensierte sie und kümmerte sich um die junge Frau, die so oft und immer wieder in heftige Liebesaffären verstrickt war. Widmann wurde, wie Huch schrieb, für sie zum „Beichtvater“.

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung
Projektleitung: Frankfurter Bürgerstiftung

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 8/€ 10/€ 11/€ 12
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