Holzhausenkonzerte<br>„Mara“: Das berühmteste Cello der Welt erzählt aus seinem Leben<br>Konzert und Lesung mit Christian Poltéra, Oliver Triendl und Wolf Wondratschek

Holzhausenkonzerte
„Mara“: Das berühmteste Cello der Welt erzählt aus seinem Leben
Konzert und Lesung mit Christian Poltéra, Oliver Triendl und Wolf Wondratschek
Am Sonntag, 29. Oktober 2017, 17.00 Uhr
Christian Poltéra © Nikolaj Lund

Christian Poltéra Violoncello
Oliver Triendl Klavier
Es liest: Wolf Wondratschek

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Sarabande aus Suite Nr.1 Cello solo
G. Mara (†1808)
Sonate
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
7 Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts „Die Zauberflöte“ WoO 46
Robert Schumann (1810 – 1856)
Fantasiestücke op. 73
Witold Lutosławski (1913 – 1994)
Grave (Metamorphosen für Cello und Klavier)


Christian Poltéra wurde 1977 in Zürich geboren und studierte unter anderem bei Heinrich Schiff in Salzburg und Wien. Poltéra arbeitet als Solist mit führenden Orchestern zusammen. Neben seinen solistischen Auftritten spielt er vielbeachtete kammermusikalische Konzerte auf den grossen Festivals. 2004 wurde er mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet. Seit 2013 ist Christian Poltéra künstlerischer Leiter der Kammermusiktage in der Bergkirche Büsingen.


Der 1970 geborene Pianist Oliver Triendl ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Etwa 100 CD-Einspielungen belegen sein Engagement als Anwalt für seltener gespieltes Repertoire aus Klassik und Romantik ebenso wie seinen Einsatz für zeitgenössische Werke. 2006 gründete er das Internationale Kammermusikfestival "Classix Kempten" in Kempten/Allgäu.

 

Der deutsche Schriftsteller Wolf Wondratschek wurde 1942 geboren. Er studierte er Literaturwissenschaft, Philosophie und Soziologie an den Universitäten in Heidelberg, Göttingen und Frankfurt am Main. 1968 veröffentlichte er sein erstes Buch mit dem Titel „Früher begann der Tag mit einer Schußwunde“.

"Mara" gilt in der Musikwelt als magischer Name – dahinter versteckt sich das derzeit wertvollste Violoncello, welches vor über 300 Jahren in Cremona von Antonio Stradivari geschaffen wurde. Den Namen verdankt das Instrument seinem ersten Besitzer Giovanni Mara. Dieser soll es jedoch nicht besonders pfleglich behandelt haben und wurde von Wolfgang Amadeus Mozart nach einem Konzertbesuch im Jahr 1781 sogar als „hundsmiserabler Spieler“ bezeichnet. Auch nach dem Tod Maras hat das Cello einiges erlebt und trat nicht nur in Konzertsälen sondern auch in Kathedralen und Königsschlössern auf. 1963 wäre das Cello fast ums Leben gekommen. Wondratschek erzählt in seinem Buch „Mara“ die abenteuerliche Reise des Instruments und lässt Sie an einigen spannenden Episoden teilhaben.

Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung Förderer), Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung (Förderer), Hauck & Aufhäuser Kulturstiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)

Kategorie05/04/03/02/01
Eintritt€ 17/€ 28/€ 34/€ 39
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