Mäzene, Stifter, Stadtkultur<br>Maria Sibylla Merian und ihre Nürnberger Zeit<br>Vortrag von Margot Lölhöffel

Mäzene, Stifter, Stadtkultur
Maria Sibylla Merian und ihre Nürnberger Zeit
Vortrag von Margot Lölhöffel
Am Mittwoch, 18. Januar 2017, 19.30 Uhr

Eintritt frei

Lilie im Garten © Margot Lölhöffel

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Die künstlerische Begabung der 1647 in Frankfurt geborenen Maria Sybille Merian zeigte sich schon mit etwa elf Jahren. Und ebenso früh begann ihr intensives Interesse an Insekten, das wohl durch die kleinen Schmetterlinge und Käfer angeregt wurde, mit denen sie ihre Blumenbilder ergänzte. 1670 zog die inzwischen mit einem Nürnberger Maler verheiratete Künstlerin nach Nürnberg, wo sie in einem Haus in der Nähe der Kaiserburg lebte. Einen kleinen Sommergarten auf der Burg konnte sie für ihre Blumen- und Raupenstudien nutzen, deren Ergebnisse  sie dann in mehreren Publikationen vorlegte. So umfangreich der künstlerischer und naturwissenschaftlicher Nachlass der Merianin ist, so wissen wir wenig über ihre eigene persönliche Entwicklung erst in Frankfurt und dann in Nürnberg, das sie 1685 verließ. Damit endeten ihren Nürnberger Jahre, aber keineswegs ihre naturwissenschaftliche und künstlerische Tätigkeit. Beides führte sie bis zu ihrem Lebensende fort. Maria Sibylla Merian starb vor 300 Jahren am 13. Januar 1717.Auf Initiative von Margot Lölhöffel, die sich sehr intensiv mit dem Werk und der Persönlichkeit der Merianin befasst hat, wurde 2013 der einstige Sommergarten der Künstlerin auf der Nürnberger Burg wieder zum  „Maria-Sibylla-Merian-Garten“ mit der Flora und Fauna des 17. Jahrhunderts.

begrenztes Platzangebot, keine Reservierungen möglich
Eine Veranstaltung der Freunde Frankfurts e.V. in Kooperation mit der Frankfurter Bürgerstiftung