Klangperlen<br>Klavierabend mit Catherine Gordeladze

Klangperlen
Klavierabend mit Catherine Gordeladze
Am Dienstag, 13. Dezember 2016, 19.00 Uhr
Catherine Gordeladze © Mischa Blank

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Domenico Scarlatti (1685 – 1757)
Sonate g-Moll K 8
Sonate E-Dur K 135

Jean-Philippe Rameau (1683  – 1791)
Sarabande E-Dur, Bearbeitung von Leopold Godowsky (1870 – 1938)
Gavotte und sechs Variationen a-Moll aus „Nouvelle suites de pièces de clavecin“
Les Sauvages aus der Suite g-Moll

Joseph Haydn (1732 – 1809)   
Sonate Es-Dur Hob. XVI: 52
Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Berceuses Des-Dur op. 57
Grande Valse BrillanteEs-Dur op. 18
Grande Valse Brillante As-Dur op. 34 Nr. 1

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Poème choréographique pour orchestere (Klavierfassung)

Die georgisch-deutsche Pianistin Catherine Gordeladze hat sich mit ihren „Perlenton“ (FAZ), „perlenden Anschlag und ihre schlanke, biegsame Tongebung“ (WDR Klassik), „Charme, brillanter Technik und viele Klangfarben“ (Radio Bremen), sowie mit ihren „traumwandlerischer Sicherheit und Eleganz bestimmten Spiel" (Zeitung fürs Dresdner Land) als eine der bemerkenswertesten Musikerinnen der jungen Generation etabliert und ihre Konzertauftritte werden von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert.
Als hervorragende Solistin und eine gefragte Kammermusikpartnerin gastiert Catherine Gordeladze gegenwärtig auf den wichtigsten Konzertpodien und mit namhaften Orchestern. Catherine Gordeladze ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, z.B. beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb in Darmstadt.  Ihre musikalische Ausbildung bis zum Abschluss des Konzertexamens absolvierte Catherine Gordeladze mit Auszeichnungen an den Musikhochschulen in Tiflis, Frankfurt am Main und Weimar. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren an der Zentralen Musikschule in Tiflis. Als Wunderkind gefeiert gab sie bereits mit sieben Jahren ihren ersten Orchesterauftritt. Mit zehn Jahren spielte sie einen Klavierabend. Nur ein Jahr später nahm sie in Anwesenheit des früheren georgischen Präsidenten Edward Schewardnadze an einem Galakonzert in der Tifliser Oper teil, das vom Fernsehen direkt in die ganze ehemalige Sowjetunion ausgestrahlt wurde. Catherine Gordeladze hat eine Dozentenstelle an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
In Ihrem Recital präsentiert Catherine Gordeladze neben zwei Scarlatti Sonaten, Haydns bedeutender Sonate Es-Dur und Chopins Bereceuse verschiedene Tanzformen von ihre neuen CD „Dance Fantasies“, die 2017 auf dem Musikmarkt erscheint. Die sogenannte „Englische Sonate“ von Haydn befindet sich in zeitlicher und gedanklicher Nähe zu den Londoner Sinfonien des Meisters und besticht durch ihre Vielgestaltigkeit. Scarlatti hat das Klavierrepertoire um 555 einsätzige Sonaten bereichert, die seine Freude an dem Cembalo und an der Improvisation bezeugen. In der Gavotte mit ihren sechs Doubles variiert Rameau auf brillant-virtuose Weise. Les sauvages aus der Suite g-Moll stellt tanzende Indianer dar, wie Rameau sie 1725 auf einem Jahrmarkt erlebt hat. Die Berceuse von Chopin ist eine meisterhafte Klangdelikatesse. Abendliche Feste und wirbelnde Paare spiegeln sich in Chopins Walzer und sind ausdrücklich „brillant“ und konzertant gehalten. Als krönender Abschluss erklingt Ravels Tanzdichtung „La Valse“, eine Herausforderung für jeden Pianisten, eine Verherrlichung des Wiener Walzers.

Wir danken unserem Kuratoriumsmitglied Dr. Gerhard Hess und Heidi Hess für die Förderung des Konzerts.