klaviersolo – Grunelius-Konzerte<br>Building Bridges – Andràs Schiff präsentiert junge Pianisten<br>Konzert mit Dinara Klinton

klaviersolo – Grunelius-Konzerte
Building Bridges – Andràs Schiff präsentiert junge Pianisten
Konzert mit Dinara Klinton
Am Donnerstag, 10. November 2016, 19.30 Uhr
Dinara Klinton © BGE

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Domenico Scarlatti (1685 – 1757)       
Sonate h-Moll K. 87
Sonate D-Dur K. 96
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Klaviersonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78 („à Thérèse“)
Peter I. Tschaikowsky (1840 – 1893)
Deux Morceaux op. 10
Franz Liszt (1811 – 1886)
Études d'exécution transcendante S. 139

Die in der Ukraine geborene Pianistin hat kürzlich ihr Konzertdiplom am Royal College of Music in London abgeschlossen. Sie gewann viele Preise und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben und spielte zuletzt in Warschau beim Internationalen Chopin Wettbewerb, wo sie die Auszeichnung der besten Halbfinalistin erhielt. Im März 2016 erschien ihr Debüt-Album mit den Études d'exécution transcendante von Franz Liszt bei dem Label Genuin.
Der Abend folgt einer Chronologie durch die Musikgeschichte und beginnt mit zwei Sonaten von Domenico Scarlatti. Er gilt als Wegbereiter der Musik vom Barock zur Klassik und schrieb über 500 Sonaten für Cembalo. Da er 28 Jahre lang in Spanien lebte, wurde er stark beeinflusst von der iberischen Volksmusik, deren Rhythmen und Formen man in den Sonaten wiederfinden kann. Über das Eingangsthema von Beethovens Klaviersonate à Thérèse, das aber nur einmal in der Komposition auftaucht, sagte Hans von Bülow: “Hätte Beethoven nichts als diese vier Takte komponiert, er wäre unsterblich.“ Die Deux Morceaux sind ein wundervolles Beispiel für die lichte Lyrik des Peter Tschaikowsky. Sechs der Études d'exécution transcendante von Franz Liszt bilden den Abschluss und Höhepunkt des Programms von Dinara Klinton. Liszt hat sie über 25 Jahre lang mehrmals bearbeitet und schließlich im April 1851 die dritte und endgültige Version der zwölf Etüden veröffentlicht. Sie zeichneten sich durch bis dahin nicht gekannte technische Anforderungen und hoch verdichtete Strukturen aus.

Ernst Max von Grunelius-Stiftung (Förderer), Frankfurter Bürgerstiftung (Projektleitung)