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»Goethe im frühen Insel-Verlag«

„Mäzene, Stifter, Stadtkultur“,  Schriften der Frankfurter Bürgerstiftung, Band 4

„Kein Mensch kauft mehr Goethe“ bemerkte Anton Kippenberg, der 1905 die Leitung des Insel-Verlages in Leipzig übernommen hatte. Das änderte sich allerdings in den Jahren bis zum 1. Weltkrieg. Der große Dichter aus Frankfurt am Main wurde damals neu entdeckt, wie die Ausstellung im Holzhausenschlößchen im Jahr 2002 zeigte. Im Insel-Verlag erschienen Faksimile- oder Neuausgaben der Briefe der Frau Rath Goethe, Goethes Briefe an Charlotte von Stein und ihren Sohn Fritz, Gespräche mit Eckermann. 1915 gab es eine Goethe-Kriegsausgabe, sie enthielt unter anderem Egmont, Faust I, Hermann und Dorothea. Dem Sammler John Dieter Brinks war die Ausstellung und der Katalog zu verdanken. Das Goethe-Museum Düsseldorf lieh Gemälde, Scherenschnitte und Zettel von Goethes Hand aus.

Jürgen Eichenauer und Clemens Greve (Hrsg.), John Dieter Brinks: Goethe im frühen Insel-Verlag, „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Schriften der Frankfurter Bürgerstiftung, Band 4, Ausstellung: 7.9.-3.10.2002, Verlag Waldemar Kramer GmbH, Frankfurt am Main, 2002, 223 Seiten mit  Abbildungen, ISBN 3 7829 0529 6